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Logo Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV)
Jochen Sander, Geschäftsführer der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (EVV) (rechts) und Simone Raskob, Dezernentin für Umwelt, Verkehr und Sport der Stadt Essen, bei der Vertragsunterzeichnung.

Kommunale Wärmeplanung der Stadt Essen

Die Stadt Essen hat den strategischen Fahrplan für die Kommunale Wärmeplanung (KWP) beschlossen, der Grundlage für eine klimaneutrale Wärmeversorgung ist. Nachdem die Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (EVV) im Auftrag der Stadt Essen die Phase 2 des Strategieprozesses gesteuert und abgeschlossen hatte, war das finale Fachgutachten im Dezember 2025 fertiggestellt worden.

Mit dem Ratsbeschluss am 25. März 2026 wurde der Planungsprozess formal abgeschlossen. Damit hatte die Stadt Essen die gesetzliche Vorgabe erfüllt, die Kommunale Wärmeplanung bis zum 30.06.2026 fertigzustellen. Die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung dienen als strategisches Steuerungsinstrument bei der Umsetzung der Wärmewende. Somit liegt eine fundierte Grundlage vor, um die Wärmeversorgung im gesamten Stadtgebiet bis spätestens 2045 auf erneuerbare Energien und unvermeidbare Abwärme umstellen zu können.

Erfolgreicher Konsultations- und Partizipationsprozess

Nach Abstimmung mit Infrastrukturbetreibern sowie Multiplikatoren aus der Wohnungswirtschaft wurde der Beteiligungs- und Meinungsbildungsprozess der Phase 2 unter Federführung der Grünen Hauptstadt Agentur der Stadt Essen (GHA) erfolgreich abgeschlossen.

Die Offenlegung der Kommunalen Wärmeplanung der Stadt Essen erfolgte vom 26. Januar bis 24. Februar 2026. Bürgerinnen und Bürger konnten den Planentwurf online wie analog vor Ort im Deutschlandhaus einsehen und auch kommentieren. Die Stellungnahmen flossen in die finale Vorlage ein. Der Rat der Stadt Essen hat die Kommunale Wärmeplanung am 25. März 2026 offiziell beschlossen.

Wärmeplan für Kommunen verpflichtend

Gemäß dem seit 1. Januar 2024 geltenden Wärmeplanungsgesetz (WPG) ist die Stadt Essen verpflichtet, eine Kommunale Wärmeplanung aufzustellen, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu beenden. Der Plan dient als strategische Fachplanung ohne unmittelbare Rechtsverbindlichkeit für Einzelgebäude, bietet jedoch die notwendige Planungssicherheit für künftige Investitionen der Energieversorger und Gebäudeeigentümer. Damit liegt für die Stadt Essen eine strategische Orientierung vor, wie die Wärmeversorgung künftig schrittweise auf erneuerbare Energien und unvermeidbare Abwärme umgestellt werden kann.

Kontakt:

Jochen Sander, Christoph Monse,

 

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